moNTag, 13.5. – 18 uhR – vOkÜ auF guT wIEnebÜtteL

ab 15 uhr treffen sich die kochwütigen der wagenvokü lüneburg, um mit schnibbeln und anderweitigen vorbereitungen zu beginnen. zu 18 uhr wird leckeres auf den tellern dampfen. diese saison zum ersten mal familienfreundlicher mit essen bereits ab 18 uhr 🙂
wer lust und zeit hat kommt dazu – zum gemeinsamen kochen, da sein, schnacken, leute treffen, essen… guten hunger!
ps: für getränkebedarf gibts ein kleines aber feines sortiment zum selbstkostenpreis, das essen wie immer gegen spende.

Stand der Dinge

im moment ist alles (fast verdächtig) ruhig.
wir stehen in kontakt mit der stadt, da die baupläne unserer nachbarin (pflegezentrum) mittelfristig umgesetzt werden sollen. in den vergangenen 2 jahren war regelmäßig unklar, ob wir hier mit unserem platz gefährdet sind, da wir uns z.t. auf dem gelände des pflegezentrums befinden. der dortige besitzer plant einen neubau zur aufbettung und profitsteigerung der einrichtung. wenn wir den aussagen der offiziellen & dem was uns die vöglein zutragen trauen können, wird sich für uns nicht allzuviel ändern. der platz kann so wie er ist bestehen bleiben. einige rahmenbedingungen hätten wir dann noch zu klären.

nun schiebt sich seit beginn diesen jahres die geplante bauausschusssitzung für eben diese baupläne immer weiter nach hinten, nun wahrscheinlich sogar bis in den mai hinein. das kann uns erstmal nur recht sein – bleibt uns die baustelle also vorläufig erspart.
blöder effekt bis jetzt: die „im weg stehenden“(!) bäume wurden vorsorglich im januar diesen jahres bereits gefällt. sieht richtig scheiße aus – regelrechte rodung… das hätte beim derzeitigen verlauf der dinge wohl noch mindestens ein jahr zeit gehabt: auf grund der einzuhaltenden prozedere für die notwendigen bauplanänderungen wird hier rechtlich gesehen nicht vor näxtem frühjahr mit dem bau begonnen werden können. da sollten wohl tatsachen geschaffen werden. schade, dass es in lüneburg keine baumschutzsatzung gibt…
wir sind gespannt, wie wir unsere interessen in den verhandlungen einbringen & durchsetzen werden können.

27.10.2012 „Für viele Frommestraßen“ – Recht auf Stadt Demo um 5vor12

um 5vor12 geht es los in der frommestraße.
für den 1.11. hat die stadt lüneburg die räumung der frommestraße 4 angedroht, nachdem dieses jahr bereits die 5 geräumt wurde.
trotz eines gutachtens, dass die standsicherheit der nächsten 12 jahre bestätigt hat und für die kommenden 8 jahre unbedenklichkeit für das weiterbewohnen der häuser bescheinigt hat, wurde jetzt dem abrissantrag aus wirtschaftlichkeitsgründen des eigners jürgen sallier stattgegeben.
frommefilm
die bewohner*innen hatten sich mit einer erfolgreichen klage bereits gegen vorangegangene kündigungen erfolgreich zur wehr gesetzt in der hoffnung zumindest einen zeitlichen aufschub für weitere schritte erhalten. mit dem jetzt bevorstehenden abrissantrag hat sich jegliche aufschiebende wirkung erübrigt.

die angebotene alternative im stillgelegten, jetzt sich in sanierung befindlichen, anna-vogeley-heim in 1zimmerappartements unterzukommen ist in anbetracht der vermessen hohen mietpreise dort ein schlechter witz. insgesamt zeugt der zeitpunkt der entscheidung von wenig weitblick – mit bevorstehendem winter und arger wohnungsknappheit zum derzeitigen semesterstart in lüneburg.

der text des demoaufrufs:
Die Stadtentwicklungs- und Wohnraumpolitik in Lüneburg ist an vielen
Stellen unerträglich geworden. Bezahlbarer innenstadtnaher Wohnraum wird
seit Jahren planmäßig reduziert. Die schleichende Gentrifizierung wird
immer deutlicher sichtbar. Wohn- und Kulturprojekte wie Proberäume, der
Wagenplatz am Meisterweg oder die Musikscheule werden ersatzlos
gestrichen oder aus der Innenstadt verdrängt. Stattdessen entstehen
hochpreisige Wohnungen wir im Wohnpark am Wasserturm oder Büroräume wie
in der Fromme- und Bastionstraße.

In der Frommestraße wird aktuell besonders deutlich, wie brutal die
Stadt gemeinsam mit Investoren ihre Vorstellung einer profitorientierten
Stadtpolitik umsetzt. Unter dem Vorwand, Häuser als einsturzgefährdet zu
erklären, sollen kritische Stimmen im Viertel stumm gemacht werden und
der Verdrängung aus der Stadt Vorschub geleistet werden. Die größte
Gefährdung des Viertels geht seit 2007 aus der Zusammenarbeit von
Investor Sallier und der Stadt aus, die ohne Rücksicht auf Verluste ihre
Interessen durchdrücken wollen.
In einem intransparenten Verfahren werden Fakten verschleiert und die
Stadt weigert sich, der Öffentlickeit ihre Argumente vorzulegen.

Das lassen wir uns nicht länger bieten!
Für ein Recht auf Stadt – Für viele Frommestraßen!

pROGrAMM Sommerfest + 18&20 Jubiläum auf Gut Wienebüttel!!!

wir laden euch ein, vom 16. august bis 19. august auf dem WAGENPLATZ GUT WIENEBÜTTEL unser 18bzw20jähriges bestehen mit uns zu feiern.
18&20 soll heißen vor ca 20 jahren wurde gut wienebüttel besiedelt, vor 18 jahren war der umzug auf den wagenplatz, auf dem wir bis heute stehen.

WAS GIBT’S???

OPEN AIR KINO, KINDERTAUGLICHES
z.B. KISTENKLETTERN, SEILBAHN, SCHMINKEN, MALEN, SPIELEN…,
MITBRINGBUFFET am nachmittag – salate, kuchen, brot, dips, … bringt’s mit 😉
VOKÜ, FRÜHSTÜCK am samstag & sonntag, schleichender beginn ab 9 uhr,
HISTORISCHES HÖRBUCH „wir kinder von wienebü“ (k.c.zehrer) ein rückblick auf die entstehung des wagenplatzes gut wienebüttel, AUSSTELLUNG von contrAtom zu Atomenergie, GUTSCHEINTAUSCH
KLAMOTTENTAUSCH&VERSCHENKE-ECKE & FLOHMARKT
bitte für flohmarktinteresse vor ort den platz absprechen.
RIESENBADEZUBER (handtücher mitbringen) UND NATÜRLICH gibt’s TANZBARES auf die ohren!
sonntag RADTOUR durch lüneburg! fahrräder nicht vergessen!!!!
workshops, referate, ausstellung über die zeit verteilt

HIER KOMMT DAS PROGRAMM

donnerstag

20 uhr bareröffnung /Beginn der Ausstellung von contrAtom zu Atomenergie
21 uhr – start mit abendlichem OPEN-AIR-KINO & frischem popcorn
(esma’s geheimnis, tomboy oder the age of stupid)

freitag
ab 15 Uhr Kinderspaß
16-18 Uhr Gutscheintausch mit der Umtauschinitiative Lüneburg
17 uhr fumus & nebula
18 uhr VORTRAG/INFO mit uwe lübbermann von premium (ca 45 min)
anschließend workshop – wie alternativ kann mensch noch sein?! (bis ca 19.45 uhr)
ab 19 uhr vokü
20 uhr: fiddlaldermolk
anschließend beatbox live

bitte instrumente mitbringen – es wird gejammt!

samstag

ab 9.00 uhr frühstück
12 uhr am konsumkritischer stadtrundgang mit janun, treffen am rathaus lüneburg
14 uhr: alternativwirtschaft (von premium, wird evt noch verschoben)
16-18 Uhr Gutscheintausch mit der Umtauschinitiative Lüneburg
ab 15 uhr backen mit dem neuen lehmbackofen
ab ca 15 uhr je nach Interessenlage workshop zu Tai- Chi und Qi Gong oder grundlagen des Kung Fu mit janina (wenn viele leute interesse haben gibt es auch beides, die dauer ist ebenfalls situationsabhängig)
16.00 uhr linol-textildruck
die cocktailbar öffnet ihre pforten
17.30 kurzer redebeitrag zum jubiläum von uns
(Herr Gottheit fällt aus, hat abgesagt)
ab 19 uhr vokü
19.30 uhr gaggeldub
21.00 uhr international versionists soundsystem und
anschließend oneiroid

sonntag

ab 9 uhr frühstück
danach abschlussradtour durch lüneburg

KONTAKT
ANFAHRT

ÜBERNACHTUNG
bringt euch zelte mit, wir haben die wiese. außerdem gibt es ein tipi für max 20 personen.

aktuelle infos hier auf dem blog.

gebt die einladung gerne an euch liebe menschen weiter!

Recht auf Stadt Demo am 7. Juli 2012 – Redebeitrag Wagenplätze& graswurzel film

Hier einige Eindrücke von der Demo am vergangenen Samstag: http://graswurzel.tv/p211.html und für die Archive auch gleich noch unsere vollständige Rede, von der im Film einige Ausschnitte zu hören sind:

Ich spreche hier auf der Recht auf Stadt Demo in Lüneburg als eine Vertreterin der Bewohner*innen der Bauwagenplätze am Ebelingweg und auf Gut Wienebüttel, wo ich selbst lebe. Dieser Redebeitrag ist in Zusammenarbeit mit einigen Bewohner*innen beider Plätze entstanden.
rechtaufstadt
Jüngste Beispiele der Verdrängung von Menschen in selbstorganisierten und gemeinschaftlichen Strukturen in Lüneburg zugunsten von pompösen, überdimensionierten und undurchsichtigen Bauvorhaben gibt es zur Genüge.

An dieser Stelle sollen einige benannt werden, um die es in anderen Redebeiträgen mit Sicherheit detailierter gehen wird:
– der fortschreitende Abriss und die Räumungen in der Frommestraße,
– die angedrohte Räumung der Cafhete im Roten Feld,
– der bevorstehende Verkauf der Gebäude der Musikschule für kommerzielle Nutzung, 
– das fast-Verplanen des Böllhauses mit seinen jetzigen Initiativen, was zum Glück verhindert werden konnte,
– die bevorstehenden Prunkbauten auf dem Campusgelände,
– die Planung von überteuerten Eigentumswohnungen im Umfeld der Nordlandhalle,
– die Zerstörung von Natur & Wagenplatz am Meisterweg,
– der langjährige Leerstand mancher Gebäude und das Verfallen-Lassen von Bausubstanz und Lebensraum
– und auch das Fehlen einer Baumschutzsatzung in dieser Stadt, durch die schon manch alter Baum zugunsten von Bauvorhaben weichen musste.

Das sind nur einige Beispiele, die eine deutliche Sprache sprechen: Der Mainstream der Stadtpolitik hat wenig Interesse an nicht-kommerziellen, selbstorganisierten Projekten und Initiativen, sobald diese einer markttauglicheren Option im Wege stehen. Geldbeutel und Vermarktung entscheiden, wer sich wo, wie in Lüneburg niederlassen kann.
Dagegen sprechen wir uns aus!

Auf dieser Demo geht es u.a. darum, mehr Raum und Akzeptanz für alternative Wohn- & Lebensformen zu fordern bzw. zu schaffen und auf bestehende Missverhältnisse hinzuweisen. Kleinfamilie und Ehe sind nur zwei von vielen Lebensmodellen. Sie sind viel gelebt, aber das spricht nicht unbedingt für ihr gutes Funktionieren, sondern vielmehr für die gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft. Die Veränderung dessen zeigt sich in dem wachsenden Bedarf in größeren oder anderen Zusammenhängen zu leben, sei es in Hausprojekten, Wohngemeinschaften oder anderen gemeinschaftlichen Formen, mit dem Ziel einer funktionierenden, selbstgewählten und selbstgestalteten Sozialstruktur und gegenseitiger Verantwortung.

Teil dieser Lebensentwürfe sind Wagenplätze:

In der jüngeren Lüneburger Stadtgeschichte der letzten 20 Jahre gehören Wagenplätze quasi zur „Normalität“. Diese Normalität schlägt sich hin und wieder nieder in einer recht positiven, lokalen Presse und regem Interesse von Spaziergänger*innen, die vorbei kommen oder großem Zulauf bei Feierlichkeiten. 

Wagenleben ist keine „Notlösung“ sondern eine bewusste Entscheidung  – aus verschiedenen Gründen, die hier nur angedeutet werden können:
– Wagenleben bietet größere Freiheit der Gestaltung des eigenen Wohn- und Lebensraumes – Wo sonst kann das Zuhause einfach mitgenommen werden?
– Es bedeutet  eine Gemeinschaft, die sich zwischen Nachbarschaft, Mitbewohner*innen und Freundschaft bewegt.
– Wagenleben lässt Raum für Individualität, ermöglicht aber gleichzeitig Verbindlichkeit und gegenseitige Verantwortung.
– Wagenleben bedeutet auch verantwortlichen Umgang mit Ressourcen und Naturnähe
– Es bedeutet ein tolles Umfeld für Kinder.
– Es bedeutet weniger Geld in die Miete stecken zu wollen & zu müssen, dafür zwar mehr Aufwand im Alltag zu haben, aber auch einen Zugewinn an Lebensqualität.

Auf der anderen Seite der Medaille stehen jedoch rechtliche Hürden. Wägen stehen oft prekär, weil Stellplätze häufig auf Duldungsregelungen basieren. Was fehlt ist eine verbindliche, gesetzliche Grundlage, die es ermöglicht im Wagen zu leben – egal ob als Einzelstellplatz, in Vorgärten und Hinterhöfen oder auf Wagenplätzen – im Grünen oder in der Stadt. 

Der Wagenplatz Gut Wienebüttel befindet sich auf dem privaten Gelände eines Spezialpflegezentrums, und zwar geduldet – seit ca 20 Jahren. Diese Situation kam zwischen 1992 bis 1994 unter Hinzuziehung des Stadtrates zu Stande und wurde mündlich mit den damaligen Investoren des Guts vereinbart.
unser transpi
Mittlerweile haben wir einige Insolvenzen und Besitzerwechsel überlebt, an unserer Situation änderte sich lange nichts. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es erstmalig so, dass vom neuen Geschäftsführer zukünftige Bauvorhaben mündlich erwähnt wurden – ohne offizielle Schreiben oder weitergehende Informationen, trotz Nachfrage. Der Wagenplatz ist den Gerüchten zufolge nicht direkt von den Bauvorhaben betroffen, doch der zugehörige neue Park würde auf dem Gelände unseres Wagenplatzes entstehen. Dafür sollen wir dann weichen? Sollen wir? Müssen wir? Immerhin geht es um den Lebensraum von fast 20 Personen. Wir hoffen nein. Bisher kommen die Leute auch so zum Spazierengehen in unser großes „Waldwohnzimmer“.  So schön wie ein Park ist der Platz allemal!

Nach Gesprächen mit Ämtern der Stadt Lüneburg im letzten Jahr gibt es noch keine Anträge für größere Bauvorhaben. Die aktuelle Antragssituation kennen wir nicht. Wir sind gespannt, wie transparent die Vorgänge sein werden, da der bestehende Flächennutzungs- und Bebauungsplan keinerlei Ausweitung vorsieht. Wir werden es sehen.

An dieser Stelle laden wir euch ein, uns auf unserem diesjährigen Sommerfest  und gleichzeitig 18&20jährigen Geburtstag am 17. und 18. August zu besuchen, euch selbst ein Bild zu machen und mit uns zu feiern!

Ganz anders gestaltet sich die Situation auf dem Wagenplatz am Ebelingweg. Anfang 2010 gründete sich der Verein Lebenswagen angesichts der Räumungen der Wagenplätze Meisterweg und der Uelzener Straße. Er trat mit der Stadt Lüneburg in Verhandlungen für einen neuen Wagenplatz. Nach relativ kurzer Zeit wurde ein 10jähriger, offizieller, behördlich genehmigter Pachtvertrag für ein Gelände am Rande der Stadt abgeschlossen. Der Flächennutzungsplan ist geändert worden, der Bauantrag läuft. Das ist relativ ungewöhnlich. Mittlerweile leben um die 30 Personen auf dem erschlossenen Gelände.

Bedeutet das, wir können  froh sein, weil es diesen neuen Wagenplatz ganz offiziell gibt? Wir sind uns nicht sicher. Denn es stellt sich die Frage, ob so ein Projekt von der Stadt Lüneburg nicht auch instrumentalisiert wird, da es dem Image der studentischen, aufstrebenden, offenen, bunten, toleranten, sich auf der Höhe der generationsübergreifenden, ökologischen Zeit befindenden Superstadt dienlich ist.

Dennoch spricht es auch für die Stadt, dass der neue Wagenplatz entstehen konnte. Aber wir denken ein erheblicher Faktor dabei war der lange Atem der Gründer*innen, so dass nach langwieriger Grundstückssuche letztlich eine behördlich genehmigte Lösung gefunden wurde. Und nur so konnten von Seiten der Stadt massive Auseinandersetzungen durch Räumung vermieden werden, denn damals wurden schließlich auch 2 Wagenplätze eingestampft. Davon wohnen einige Menschen zwangsweise nicht mehr im Wagen oder in Lüneburg.

Wir wünschen uns eine größere Normalität für das Nutzungsmodell von Flächen als „Wagenplatz“! Wir kritisieren die immerwährende Unsicherheit auf Grund der Duldungssituation auf Wienebüttel und wünschen uns langfristige Lösungen und eine Vereinfachung der Prozedere, um Wagenplätze auf die Beine bzw. auf die Räder zu stellen. Den stetigen Anfragen auf beiden Wagenplätzen nach zu urteilen, ist der Bedarf an Stellplätzen weitaus größer als der Bestand. Vor diesen Realitäten können Städte, ihre Behörden und auch Bewohner*innen, die Augen nicht verschließen. Es sollte mehr Wagenplätze geben!  Wir hoffen, dass die Stadt Lüneburg dem weiterhin offen gegenübersteht.

Wir wünschen uns eine Stadtpolitik, die nicht ausgerichtet ist an Konsum, Verwertbarkeit und Leistung. Wir wünschen uns eine Stadtpolitik, die für und mit allen Menschen agiert, die hier leben. Wir verurteilen den Filz, in dem Bauverträge und -anträge Realität werden, wo die Zuständigen ohne Einbeziehung der Betroffenen selbstherrlich ihres Amtes walten. 

Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen in der Frommestraße und in der Cafhete!

Für viele Frommestraßen! Für mehr Wagenplätze und kollektive Wohnformen! Wohnraum ist Menschenrecht! Für Freiräume statt Leerstand! Für eine bunte Stadt der Vielen!

Dankeschön.

7. Juli: Recht auf Stadt Demo in Lüneburg! Hin da!

7. juli, 14 uhr im frommepark in lüneburg: anlässlich der räumung der frommestraße 5, der räumungsbedrohten frommestr. 4 und der cafhete im roten feld sowie darüber hinaus zum vorgesehenen verkauf der musikschule und zur bebauung des geländes rund um die nordlandhalle und das pompöse aufblasen des campus… die liste ließe sich um einiges weiterführen. gleichzeitig gibt es jede menge leerstand, sei es in der bastionsstraße, in der wichernstraße das alte anna-vogeley-heim, im wilschenbrucher weg ein haus oder auch diverse andere in der altstadt.
in lüneburg wird diesen samstag unter dem motto „recht auf stadt“ zu einer demonstration aufgerufen, mit der forderung nach einer normalität für alternatives leben & wohnen, in diesem sinne auch hier – leerstand zu wohnraum! für eine stadt, in der nicht der geldbeutel entscheidet, wer sich hier bewegt und wer hier lebt!
die wagenplätze in lüneburg sind ebenfalls mit von der partie, zum einen als „betroffene“, die ein „recht auf stadt“ für wagenplätze als eine zu akzeptierende wohn&lebensform neben anderen – nicht als notlösung, nicht als geduldet sondern als selbstverständlich – einfordern, zum anderen um sich mit der frommestraße und der cafhete zu solidarisieren und für eine stadtentwicklung jenseits von konsum&verwertungslogik einzutreten.
flyer